Zahlungsgebühren sind undurchsichtig. Jeder Anbieter hat ein anderes Modell — Prozentanteil plus Fixgebühr, Auslandsaufschläge, SEPA-Grenzen, Klarna-Aufpreise, monatliche Grundgebühren. Und die meisten Vergleichstabellen im Netz sind schon nach Wochen veraltet.
Ich musste für mein eigenes SaaS einen Zahlungsanbieter aussuchen. Also habe ich recherchiert — und am Ende einen kostenlosen Live-Rechner gebaut, der Stripe, PayPal, Payone und Adyen für Deutschland vergleicht.
Hier geht’s zum Tool: zahlungsanbieter.almwei.de
So funktioniert’s: Du gibst deinen durchschnittlichen Betrag und dein monatliches Volumen ein — und der Rechner zeigt dir sofort ein Balkendiagramm, eine Gebührentabelle und die Netto-Auszahlung für alle vier Anbieter. Dazu gibt’s Schieberegler für SEPA-Lastschrift, Klarna und internationale Karten — weil die das Bild enorm verändern.
Was rauskam
- Stripe — am besten für SaaS und Startups. Keine Fixkosten, entwicklerfreundliche API, solide Preise (1,5 % + 0,25 € für EWR-Karten, 0,8 % gedeckelt auf 5 € für SEPA). Die Add-ons summieren sich, aber für die meisten Digitalprodukte ist Stripe der klare Sieger.
- PayPal — höchste Conversion, aber teurer. 2,99 % + 0,39 € pro Zahlung kommen schnell zusammen. Sinnvoll, wenn Kunden es erwarten — aber bei kleineren Beträgen frisst es die Marge.
- Payone (Worldline) — ein deutsches Unternehmen aus Frankfurt (heute Teil von Worldline). Stark bei Girocard, mit 19 €/Monat Grundgebühr. Die Monatsgebühr schmerzt bei niedrigen Umsätzen, dafür werden die Transaktionspreise ab ein paar hundert Bestellungen richtig günstig.
- Adyen — am günstigsten im großen Maßstab dank Interchange++ (IC++) (ca. 0,9 % + 0,11 €). Aber die Integration ist aufwendig. Du brauchst ein eigenes Händlerkonto und die Gebührenstruktur ist ohne Rechner schwer zu durchschauen.
Wichtig: Keine Cookies, kein Tracking, keine Daten verlassen deinen Browser. Der Rechner ist reines clientseitiges JavaScript. Dark Mode inklusive. Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Login.
Gebaut für deutsche SaaS-Gründer, Onlineshops und Freelancer, die keine Lust haben, sich durch PDF-Preisblätter zu wühlen. Probier’s aus — ich habe nach zwei Minuten gemerkt, dass ich bei PayPal zu viel bezahlt habe.
💡 Empfehlung: Meine Auszahlungen lasse ich über N26 laufen — klappt problemlos mit Stripe und PayPal.
Hinweis: Das ist ein Empfehlungslink. Wenn du dich über diesen Link anmeldest, bekomme ich eine Prämie — für dich entstehen keine extra Kosten.